Affiliate TactixX- Customer Journey

Dem Thema Customer Journey – Chancen und Risiken neuer Vergütungswege widmete sich Michael Pietsch von Zanox. Die persönlichen Erfahrungen der Anwesenden mit dem Thema Customer Journey machte schnell deutlich: Die Meinungen gehen auseinander. Wo fängt man an? Wo hört man auf? Wie vergütet man? Ist das dann fair?

Der Weg, den der Kunde bis zum Abschluss des Kaufes geht, ist lang, verzweigt und von Kunde zu Kunde unterschiedlich. An verschiedenen Stellen wird er auf das Produkt aufmerksam gemacht, bevor es letztendlich zum Abschluss kommt. Zur Veranschaulichung der „Reise des Kunden“ wurde ein U-Bahn-Plan genutzt – man steigt an den verschiedensten Stellen um, bevor man beim Ziel ankommt. Es gibt also viele Touchpoints, die mit unterschiedlicher Frequentierung vorkommen.

Zu sagen „Wir konzentrieren uns auf SEM/SEO, da darüber die meisten Abschlüsse kommen“, wäre fatal, denn der Kunde hat häufig erst die Suchmaschine genutzt, nachdem er durch Display-Werbung oder einen Publisher überhaupt erst auf das Produkt aufmerksam gemacht wurde. Lässt man diese Kanäle wegfallen, würde auch der vermeintlich stärkste Kanal nicht mehr so viel einbringen.

Vorschläge der Anwesenden waren prozentuale Vergütung, die Einrichtung verschiedener Kanäle mit unterschiedlicher Vergütung für die verschiedenen Werbemodelle, oder einfach immer eine Vergütung, sobald der Touchpoint berührt wird.

Eine wirkliche Lösung wurde aber – trotz der Betonung, dass nächstes Jahr das Thema Customer Journey nicht mehr als Trend, sondern als Fakt präsentiert werden wird – bis jetzt noch nicht gefunden. Die Diskussionsteilnehmer waren sich in der Hinsicht einig, dass es keine komplett faire Vergütung geben kann. Handlungsbedarf wird zwar gewünscht, wie genau der jedoch aussehen soll, ist noch unklar.

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