Parallelnutzung der Medien bietet neue Chancen

Interone hat in diesem Monat gemeinsam mit Jelden Trend & Transformation Consulting die aktuelle Studie ‚ÄûThe Age Of On‚Äú präsentiert. Erstmals wurde untersucht, wie die 20- bis 39-Jähringe von heute die Mediennutzung und das Kaufverhalten von morgen revolutionieren, welche neuen Bedeutungen sie den verschiedenen Medien- und Konsumkanälen zuschreiben und was das für die Marken- und Produktkommunikation bedeutet. Interessant!

Aus der Studie geht hervor, dass die mobile Internetnutzung, soziale Netzwerke und E-Commerce das Mediennutzungs- und Konsumverhalten der jungen Generation entscheidend beeinflussen. So wird die Mediennutzung der 20- bis 39-Jährigen zunehmend durch die Parallelnutzung mehrerer Medien bestimmt. Das Fernsehen zum Beispiel verliert an Aufmerksamkeit. Der moderne Konsument nutzt parallel zum TV verstärkt weitere Endgeräte wie iPhone und Laptop. In Zahlen: Mehr als jeder Zweite der 20- bis 39-Jährigen und zwei von drei iPhone-Nutzern dieser Altersgruppe surfen regelmäßig im Internet, während der Fernseher läuft. iPhone und Laptop werden dabei als Rückkanal genutzt, um Hintergrundinformationen zum laufenden Fernsehprogramm zu suchen. Die Parallelnutzer reagieren also auf das Fernsehprogramm und lassen sich hinsichtlich ihres Surfverhaltens inspirieren. 24 Prozent der 20- bis 39-Jährigen und sogar 43 Prozent der iPhone-Nutzer recherchieren online Produkte, die im Fernsehen vorgestellt wurden.

Chancen für unsere Branche ergeben sich sicher auch aus dem neuen Konsumverhalten der Generation Online, das durch die parallele Mediennutzung entscheidend beeinflusst wird: Außer den Dingen des täglichen Bedarfs kaufen inzwischen fast vier von zehn der 20- bis 39-Jährigen alles online. 93 Prozent gehen sogar bevorzugt online shoppen, weil sie so zeitlich flexibler sind. Weitere Gründe für das Einkaufen im Netz: Bessere Angebote, eine größere Auswahl und die Möglichkeit, Produkte selbst zu gestalten. Bemängelt wird dagegen nach wie vor die Usability zahlreicher Online-Shops und die Tendenz, im Internet zu viel Geld auszugeben. Nach wie vor spielen persönliche Empfehlungen die wichtigste Rolle für die Kaufentscheidung.

Ergebnisse die auch im Bereich des Affiliate-Marketing nicht außer Acht gelassen werden sollten, denn Werbetreibende werden zukünftig die einzelnen Kanäle aufgrund veränderter Nutzungsgewohnheiten sicherlich viel enger verzahnen und sich auf die zunehmende Parallelnutzung einstellen. Die komplette Studie könnt ihr unter Interone.de (Registrierung notwendig) kostenlos herunterladen.

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