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ROPO wird zu PORO – das Konsumentenverhalten im Wandel

Das Schreckgespenst vieler Online-Händler – der „ROPO-Effekt“ – entwickelt sich immer mehr zum gern gesehenen Freund der Branche. Als „Research Online, Purchase Offline“ Effekt lässt sich das Verhalten der Käufer bezeichnen, die zuerst online nach Angeboten oder Produktempfehlungen suchen, um diese dann offline im Laden zu kaufen. Dieses Verhalten gehört aber allmählich der Vergangenheit an, wie eine aktuelle Untersuchung der Bamberger Forschungsgruppe Retourenforschung zeigt: 20 Prozent aller Online-Käufe sind mit einer vorhergehenden Beratung im stationären Einzelhandel verbunden.

Das Blatt scheint sich also zu wenden. Hieß es Mitte letzten Jahres in einer Studie noch, dass der typische Kunde nach wie vor die Nähe zu einem Berater seines Vertrauens sucht und sich lediglich online versichern  möchte, dass die Empfehlung auch gut ist, wissen wir jetzt, dass dieser Trend zunehmend abnimmt. In der Studie der Bamberger Forschungsgruppe gaben sogar 60 Prozent der Befragten an, sich bereits einmal im Ladengeschäft beraten haben zu lassen, den Kauf dann aber im Internet getätigt zu haben. Scheint als haben die Online-Shopbetreiber in diesem Fall die Nase vorn.

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