Affiliate Marketing Glossar: P-W

Page Impressions, Performance Marketing oder Unique Visitor – was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Um Euch einen besseren Überblick zu geben, präsentieren wir Euch in 2 Artikeln alles Wissenswerte fürs Affiliate Marketing. Hier der zweite Teil P-W:


Page Impressions: Page Impressions (abgekürzt: PI) ist ein Begriff aus der Webanalyse. Hier wird ein Sichtkontakt oder auch der Seitenabruf eines gesamten HTML-Dokuments mit einem Browser bezeichnet. PIs werden auch häufig als Kontakte bezeichnet. Wenn Page Impressions registriert werden, erfolgt in der Regel keine Zuordnung zu einem speziellen User. Ein User kann mehrere Seiten aufrufen und mehrere Page Impressions erzeugen.

Partner-ID: Die Partner ID wird verwendet, um einen Publisher eindeutig zu identifizieren. Klicks, Leads oder Sales können somit dem betreffenden Publisher zugeordnet werden, um letztendlich eine Vergütung zu gewährleisten.

Partnerprogramm: Hier geht es um eine Vertriebskooperation zwischen einem Advertiser und einem Publisher. Auf ihren Websites bewerben Publisher Produkte und Dienstleistungen eines Advertisers. Vorab wird ein Erfolgsmodell definiert. Für jede definierte Aktion (z.B. Klick, Kauf, Download, Registrierung) von potenziellen Kunden des Advertisers erhält der Publisher eine vorab vereinbarte Vergütung. Im Partnerprogramm werden alle Parameter der Zusammenarbeit definiert. Also Angebot des Advertisers, verfügbare Werbemittel, Vergütungsarten, Höhe der Vergütung, Statistiken und Tracking der Views, Clicks, Leads und Sales.

Pay-per-Click (auch: Cost per Click, PPC/CPC): Besucher der Website des Publishers klicken auf ein vom Advertiser zur Verfügung gestelltes Werbemittel. Für jeden dieser Klicks erhält der Publisher vom Advertiser eine Vergütung.

Pay-per-Lead (auch: PPL, CPL): Ein Besucher der Website des Publishers gibt im Rahmen einer vorab vom Advertiser festgelegten Aktion (Gewinnspiel, Neukundenregistrierung, Probefahrt, Abonnement, etc.) seine Kundendaten ein. Für jeden dieser Leads erhält der Publisher vom Advertiser eine Vergütung. Der Kunde tätigt also keinen direkten Kauf, sondern eine andere Aktion.

Pay-per-Sale/Order (auch: Cost per Order, CPO): Besucher der Website des Publishers tätigen einen Verkaufsabschluss, z.B. bestellen ein Paar Schuhe oder ein Notebook. Für jeden dieser Abschlüsse erhält der Publisher vom Advertiser eine Vergütung – je nach Vereinbarung umsatzorientiert (prozentualer CPO gemessen an dem Wert des Einkaufs) oder pauschal (absoluter Betrag, unabhängig von dem Wert des Einkaufs) bemessen.

Performance Marketing: Als Performance Marketing bezeichnet man Online Marketing mit ausschließlich erfolgsbasierter Vergütung. Im Online Marketing gibt es unterschiedliche Disziplinen, von Display Kampagnen über Search Engine Marketing bis hin zu Affiliate Marketing und vielen mehr. Sofern diese Disziplinen ausschließlich dem Zweck dienen, vordefinierte Transaktionen wie Leads und Sales zu generieren und die Abrechnung nur nach tatsächlicher Generierung dieser Aktionen erfolgt, spricht man von Performance Marketing.

Publisher (= Affiliate): Ein Publisher bewirbt Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen auf eigenen Websites oder anderen Kanälen. Er erhält dafür eine erfolgsorientierte Vergütung.

Stornorate: Durch die Bewerbung des Publishers erfolgte Leads und Sales bezeichnet man auch als Brutto-Sales. Ein Teil dieser Brutto-Sales werden storniert aufgrund von Retouren, Zahlungsunfähigkeit oder anderen Gründen. Die Differenz aus Brutto-Sales und den stornierten Sales bezeichnet man als Netto-Sales. Die Stornorate oder auch Stornoquote ist die prozentuale Rate aus Brutto- und Netto-Sales.

SubID: Zum besseren Monitoring der Werbeerfolge können Publisher eigene Parameter, die SubIDs verwenden: durch SubID-Tracking können Werbeleistungen bis auf Detailebene zugeordnet werden. Aufgrund dieser Informationen, auf welchen Detailseiten Views, Clicks, Leads oder Sales generiert wurden, können künftige Werbemittelauslieferungen optimiert werden.

Tausenderkontaktpreis: Ist eine klassische Werbeabrechnungsform, in der nach Aufrufen abgerechnet wird, also nach Page Impressions und nicht nach einer konkreten Aktion, z.B. einem Klick, Kauf, etc. Hier erhält der Publisher eine Vergütung pro 1.000 Werbemittelanzeigen, z.B. bei einem TKP von 10€ erhält der Publisher pro 1.000 Anzeigen 10€.

Tracking: Tracking (von to track: „zurückverfolgen“, „eine Spur lesen“) beinhaltet beim Affiliate Marketing das Nachvollziehen und Erfassen von Views, Clicks, Leads und Sales. Es gibt verschiedene Tracking Methoden. Im Performance Marketing ist das Tracking über Cookies Standard. Dabei werden keine persönlichen Daten gespeichert. Ziel des Tracking ist es, nachzuvollziehen, von welcher Publisher Website der User auf das Online Angebot des Advertisers gelangt ist, um diesen ordnungsgemäß zu vergüten. Über das Cookie-Tracking hinaus gibt es weitere Methoden. Am verbreitetsten sind das sogenannte IP-Tracking und Fingerprint-Tracking.

Tracking-Pixel: Um den Erfolg von Werbeaktionen messen zu können, muss der Zusammenhang zwischen Werbemaßnahmen auf Publisher-Websites und der Registrierung/dem Vertragsabschluss des Kunden auf der Advertiser-Website erfasst werden. Deshalb integriert der Advertiser in die Abschlussseite ein unsichtbares Tracking-Pixel, das den Tracking-Code enthält. Damit können die generierten Transaktionen direkt dem richtigen Partnerprogramm und dem richtigen Publisher zugeordnet werden.

Unique Visitor: Ein Unique Visitor ist die Bezeichnung für einen einzeln erfassten Besucher einer Internetseite. Im Gegensatz zu Page Impressions, zählen hierbei keine Mehrfachnutzer oder Dauerklicker.

Vergütungsmodell (siehe Cost-per-Click, Cost-per-Lead, Cost-per-Sale): Im Vergütungsmodell legt der Advertiser fest, auf welcher Basis der Publisher im Rahmen eines bestimmten Partnerprogramms vergütet werden soll. Die Abrechnungsbasis bilden Modelle wie Pay-per-Click, Pay-per-Lead oder Pay-per-Sale.

Warenkorb: Der Warenkorb im Shop des Advertisers listet alle Produkte auf, die im Zuge des Kaufprozesses gekauft und bezahlt werden. Die Informationen des Warenkorbs können durch den Advertiser an das Affiliate Netzwerk übergeben werden, so dass bei prozentualer Vergütung der CPO ermittelt wird. Darüber hinaus können diese Informationen aus dem Warenkorb durch das Affiliate Netzwerk an den Publisher übermittelt werden, so dass er auf der Grundlage dieser Informationen künftige Werbemaßnahmen optimieren kann.

Warenkorb/Basket Tracking: Das Tracking des Warenkorbs, auch Basket-Tracking genannt, ist das Erfassen aller Produkte des Warenkorbs und die Weitergabe dieser Informationen an den Publisher. Über das Basket Tracking hat der Advertiser die Möglichkeit, die Vergütung so granular abzubilden, dass von Kategorie- bis auf Produktebene unterschiedliche Vergütungshöhen abgebildet werden. Der Vorteil für den Advertiser liegt darin, dass er den CPO abhängig von den eigenen Margen beim Verkauf seiner Produkte abbilden kann.

Werbemittel: Ein Werbemittel integriert der Publisher auf seiner Website (oder in seinem Newsletter), um seine Besucher auf die Produkte oder Dienstleistungen der Advertiser aufmerksam zu machen. Werbemittel können z.B. Banner oder Textlinks sein.


Den ersten Teil unseres Affiliate Marketing Glossars findet Ihr übrigens hier.

PS: Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch doch gleich bei affilinet als Advertiser an:

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Bei Fragen wendet Euch gerne jederzeit an unseren Customer Support unter customerservice@affili.net. Oder Ihr kontaktiert unser New Business Team unter sales@affili.net

PPS: Was ist Affiliate Marketing und wie funktioniert es? Unser kurzes Tutorial führt Euch ins Thema ein. Gleich mal reinschauen:


Fabian Gürlebeck
Junior Marketing Manager bei affilinet

2 comments

  1. Super genaue Definitionen von allem! danke schon mal für das.
    Mich würde der Pixel aber noch genauer interessieren.
    Wie kann man diesen einbauen bzw wo bekommt man den her?
    Auch, wie kann man damit dann die besucher Retargeten auf Facebook oder Instragramm zB.
    Danke schon mal .
    LG

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